Montag, 14. September 2009
Donnerstag, 6. August 2009
Wieder da!
Ja, für alle, die es noch nicht wissen: Ich bin wieder zurück in Deutschland.
Und ich komme nicht klar, dass hier alles so reich und sauber ist und überhaupt...
Ich hoffe, das wird nach dem Resozialisierungs... äh... Rückkehrerkurs besser.
Aber gezeichnet hat mich das ganze auf jeden Fall.
Kommt noch ein Eintrag nach dem Seminar. Denk ich zumindest.
Und ich komme nicht klar, dass hier alles so reich und sauber ist und überhaupt...
Ich hoffe, das wird nach dem Resozialisierungs... äh... Rückkehrerkurs besser.
Aber gezeichnet hat mich das ganze auf jeden Fall.
Kommt noch ein Eintrag nach dem Seminar. Denk ich zumindest.
Tercer Despedida: El Club de Niños para cual no llegue encontrar un nombre
Bueno,
A lo último, me hice mi propia despedida en el club.
Espero que les gustó el juego y que les gustaron las rastas/pulseras. A mi por lo menos me regusto el cinturon - solamente ahora no lo uso, porque no lo necesito para mis pantalones cortos. ¡Vengan, porque hace calor!
Les digo gracias tambien, chicos y chicas, que no se como ustedes, pero por lo menos a veces me diverti un montón con ustedes.
Me parece que la mayoria de ustedes esta en un buen camino y ya me alegro verles con un par de años mas.

Chau,
SEBA
A lo último, me hice mi propia despedida en el club.
Espero que les gustó el juego y que les gustaron las rastas/pulseras. A mi por lo menos me regusto el cinturon - solamente ahora no lo uso, porque no lo necesito para mis pantalones cortos. ¡Vengan, porque hace calor!

Les digo gracias tambien, chicos y chicas, que no se como ustedes, pero por lo menos a veces me diverti un montón con ustedes.
Me parece que la mayoria de ustedes esta en un buen camino y ya me alegro verles con un par de años mas.

Chau,
SEBA
Segunda Despedida: La Iglesia Arca de Noé
Asi que se terminó.
Pero primero les pongo las demas despedidas.
El Jueves nos despedimos de la gente de la Iglesia, y de vuelta todavia vi a la mayoria el domingo.

Igual era una muy buena despedida y me alegro mucho del buque, aunque se rompieron un poquito los caracoles de la pata. (Tenemos buena plasticola en Alemania)
Desgraciadamente se me borraron todas las fotos que hicimos esta noche (sé, que lo sentis, Noelia) y solo me quedaron las que me dí Clau.
Asi no pongo nada grupal, pero lo que quiero decir al ultimo se dice mas facil así:
Pero primero les pongo las demas despedidas.
El Jueves nos despedimos de la gente de la Iglesia, y de vuelta todavia vi a la mayoria el domingo.

Igual era una muy buena despedida y me alegro mucho del buque, aunque se rompieron un poquito los caracoles de la pata. (Tenemos buena plasticola en Alemania)
Desgraciadamente se me borraron todas las fotos que hicimos esta noche (sé, que lo sentis, Noelia) y solo me quedaron las que me dí Clau.
Asi no pongo nada grupal, pero lo que quiero decir al ultimo se dice mas facil así:

Mittwoch, 29. Juli 2009
Primera Despedida: El Comedor Tranvia
Asi que ya se esta por terminar.
La primera despedida, que era medio-trucha ;), por que el viernes voy a ver a toda la gente de vuelta.
Menos mal, porque no sabía como despedirme... ¿Ya me voy? Que raro...

La censura es para los alemanes.
Haarzensur von mir.
¡Muchisimas gracias a la gente del comedor que pude pasar un año tan lindo con ustedes!
P.D. ¡Que rica torta, Yolanda!
La primera despedida, que era medio-trucha ;), por que el viernes voy a ver a toda la gente de vuelta.
Menos mal, porque no sabía como despedirme... ¿Ya me voy? Que raro...
La censura es para los alemanes.
Haarzensur von mir.
¡Muchisimas gracias a la gente del comedor que pude pasar un año tan lindo con ustedes!
P.D. ¡Que rica torta, Yolanda!
Nur das keiner denkt, es is schon schluss!
Noch nich!
Noch sind 4 1/2 Tage und 4 Nächte fröhlich in Mar del Plata zu verleben, noch könnte die Rückreise und Ankunft einen Eintrag abwerfen und wenn ich den Blog dann schon zu mache, dann werd ich euch wohl auch noch ein kleines Schlusswort gönnen.
Aber um nun schon einmal Stimmung zu machen, hier ein kleiner Songtext, der die Situation (mehr oder weniger genau) beschreibt.
Entweder ist das Einstellen eines Youtube-Videos bei Blogger nicht möglich, oder ich bin zu doof dafür, aber das meisste was es da gibt sind eh nur Sekundärquellen.
Wenn der Text jemandes Interesse geweckt hat, dann soll der sich doch einfach den Film anschauen.
I'm going home (Rocky horror picture show)
On the day I went away... goodbye...
Was all I had to say... now I...
I want to come again and stay... Oh my my...
Smile, and that will mean that I may
Cause I've seen blue skies, through the tears
In my eyes
And I realise.. I'm going home.
Everywhere it's been the same... feeling...
Like I'm outside in the rain... wheeling...
Free, to try and find a game... dealing...
Cards for sorrow, cards for pain
Cause I've seen blue skies through the tears
In my eyes
And I realise.. I'm going home.
I'm going home, I'm going home.
Noch sind 4 1/2 Tage und 4 Nächte fröhlich in Mar del Plata zu verleben, noch könnte die Rückreise und Ankunft einen Eintrag abwerfen und wenn ich den Blog dann schon zu mache, dann werd ich euch wohl auch noch ein kleines Schlusswort gönnen.
Aber um nun schon einmal Stimmung zu machen, hier ein kleiner Songtext, der die Situation (mehr oder weniger genau) beschreibt.
Entweder ist das Einstellen eines Youtube-Videos bei Blogger nicht möglich, oder ich bin zu doof dafür, aber das meisste was es da gibt sind eh nur Sekundärquellen.
Wenn der Text jemandes Interesse geweckt hat, dann soll der sich doch einfach den Film anschauen.
I'm going home (Rocky horror picture show)
On the day I went away... goodbye...
Was all I had to say... now I...
I want to come again and stay... Oh my my...
Smile, and that will mean that I may
Cause I've seen blue skies, through the tears
In my eyes
And I realise.. I'm going home.
Everywhere it's been the same... feeling...
Like I'm outside in the rain... wheeling...
Free, to try and find a game... dealing...
Cards for sorrow, cards for pain
Cause I've seen blue skies through the tears
In my eyes
And I realise.. I'm going home.
I'm going home, I'm going home.
Freitag, 17. Juli 2009
Fusionsgerüchte
Also bevor ich von hier fahre, möchte ich aber zumindest noch diese Frage beantwortet haben:
Dieser Wohnwagen, an dem ich jeden Tag, wenn ich zur Arbeit gehe, vorbeikomme, was ist das?
Ein Serienprodukt?
Das echte A-Team-Auto?
Wer hats hergestellt? Ein deutscher?
Ein Pilotprojekt der geheimen Fusion zwischen VW und Audi?
Ich weiss es wirklich nicht.
Kann mir jemand helfen?

Ich habe das Ding allerdings noch nie fahren gesehn, und es steht immer an der selben Stelle.
Dieser Wohnwagen, an dem ich jeden Tag, wenn ich zur Arbeit gehe, vorbeikomme, was ist das?
Ein Serienprodukt?
Das echte A-Team-Auto?
Wer hats hergestellt? Ein deutscher?
Ein Pilotprojekt der geheimen Fusion zwischen VW und Audi?
Ich weiss es wirklich nicht.
Kann mir jemand helfen?
Ich habe das Ding allerdings noch nie fahren gesehn, und es steht immer an der selben Stelle.
Dienstag, 14. Juli 2009
¡Que sea rubia, no mas! - Hauptsache Blond
Ich habe ja wirklich lange überlegt, wie ich den Blondheitswahn Argentiniens auf diesem Blog zum Ausdruck bringen kann. Es gibt nicht viele Blondinen hier, aber sie sind anscheinend begehrt, denn wohl mindestens zwei drittel sind gar keine, sondern haben wie man hier sagt "gelbe", also gefärbte, Haare.
Begehrt scheinen sie auch in der Model- und Plakatwelt, denn wie man auch an einem Beispiel unten sehen konnte, überwiegen die blonden Models auf derartigen Werbeplakaten.
Nur, das was ich heute gesehn hab, das setzt dem ganzen nun wirklich noch einen drauf:
Begehrt scheinen sie auch in der Model- und Plakatwelt, denn wie man auch an einem Beispiel unten sehen konnte, überwiegen die blonden Models auf derartigen Werbeplakaten.
Nur, das was ich heute gesehn hab, das setzt dem ganzen nun wirklich noch einen drauf:
Sonntag, 12. Juli 2009
Selbstironie?, ¿autoironía?
Apfelkuchen alla Improvisation

Diesen Apfelkuchen werde ich wohl nicht nocheinmal backen können.
Zugegeben, es war schon ein wenig abenteuerlich, mein Versuch.
Man braucht:
-eine ungefähre Vorstellung wie Mürbeteig auszusehen hat
-eine Ahnung davon was reinkommt
Zutaten:
Teig:
- Die grössere Hälfte einer angebrochenen Packung Mehl
- Die angebrochene Butter
- So zwei Hände Zucker
- und zwei drei Schlücke Milch.
Füllung:
-1 kg Äpfel
-ein paar Rosinen
-paar Tropfen Zitronensaft
Der Teig ist ein bisschen süss geworden. Und ziemlich grob war er auch. Vielleicht hätte ich ihn doch ausrollen und nicht einfach mit den Händen festdrücken sollen...
Und angebrannt wär er mir auch fast, ich glaub man braucht mehr als ein Jahr um zu lernen, wie man mit einem Gasofen backt, der nur Unterhitze hat...
Und ein Rezept wär vielleicht beim nächsten Mal, wenn ich spontan Lust auf Apfelkuchen bekomme auch nicht schlecht...
Mittwoch, 8. Juli 2009
Arbeitslos
Das würde wohl vielen von euch gefallen, nur mir nicht: überall riecht es nach Alkohol.
Na gut, so toll ist das nun doch nicht, immerhin weckt der Geruch mehr die Assoziation mit Desinfektion und Krankenhaus als mit Party.
Und auch die Mundschutze die so viele hier tragen sind nicht etwa so begehrt, weil sich alle nach seinem Tod mit Michael Jackson solidarisch zeigen wollen, nein, vielmehr ist es die Panik vor der Gripe A, wie sie hier heisst, in Deutschland als Neue oder Schweinegrippe bekannt, die die Leute dazu veranlasst, diese seltsamen Dinge zu tun.
Tatsächlich bin ich nun schon seit einer Woche quasi arbeitslos, weil die meissten öffentlichen Einrichtungen geschlossen sind, also im Klartext: Ropero zu, Club de Niños zu und in den Comedor kommen auch keine Kinder, sondern nur die Leute ihr essen abholen. Wenigstens werden wir wohl mit den Chicos vom Club de Niños noch einen Termin für meine Verabschiedung treffen, sonst seh ich die ja gar nicht mehr (die letzten zwei Wochen, die wir hier sind, sind Winterferien).
So bleibt mir viel Zeit, für die Rückreise einzukaufen, Armbänder zu knüpfen, Fotos von ganz normalen Obstständen zu machen,
mich von verrückten Ukrainischen Ex-KGB-Wissenschaftler-Mitarbeitern vollquatschen zu lassen oder mich anderweitig zu langweilen.
Vielleicht mach ich auch noch ein bisschen im Haus, damits für die Nachfolger was schöner ist - dummerweise geht seit gestern abend die Heizung nicht mehr. Mal schaun, vielleicht will sie morgen wieder oder so.
Anlässlich der gestrigen Trauerfeier um Michael Jackson habe ich heute unter den Frauen im Comedor ein Gespräch mitverfolgt, was wohl in der Form recht stellvertretend ist, auch wenn ich mir heute ein Grinsen nicht verkneifen konnte:
...
Mujer A: "¡Pobre este Michael Jackson! Que se murio."
Mujer B: "¿Ah, sí?"
Mujer A: "Yo les digo, es solo porque se hizo blanco. Sí se había quedado negro, todavía vivía."
Mujer C: "Pero yo escuche, que era, porque le dieron demasiado morfina."
Mujer D: "Yo escuché que era cancer."
Mujer E: "Sí, yo también lo escuché."
...
Freie Übersetzung ins Deutsche nach mir:
...
Frau A: "Der arme Michael Jackson. Der is ja gestorben."
Frau B: "Ach, echt?"
Frau A: "Ich sag euch, das is nur, weil der sich weiss gemacht hat, wär der schwarz geblieben, dann würde der noch leben!"
Frau C: "Also ich hab gehört, das war, weil die dem zu viel Morphium gegeben haben."
Frau D: "War das nich Krebs?"
Frau E: "Ich hab auch gehört, dass der Krebs hatte."
...
Was mich zuerst gewundert hat, ist, dass diese Diskussion heute stattfand, fast zwei Wochen nach dem Tod. Vielleicht hat man das nur durch die grosse Trauerfeier im Staples-Center gestern mitbekommen, die sogar hierhin live übertragen wurde.
Umso seltsamer trotzdem, dass dann kein Wort darüber gefallen ist, dass während sie für hunderte Menschen kochen, die sich kein tägliches Mittagessen leisten können, im Fernsehen gezeigt wird, wie sich jemand in einem goldenen Sarg beisetzen lässt...
Na gut, so toll ist das nun doch nicht, immerhin weckt der Geruch mehr die Assoziation mit Desinfektion und Krankenhaus als mit Party.
Und auch die Mundschutze die so viele hier tragen sind nicht etwa so begehrt, weil sich alle nach seinem Tod mit Michael Jackson solidarisch zeigen wollen, nein, vielmehr ist es die Panik vor der Gripe A, wie sie hier heisst, in Deutschland als Neue oder Schweinegrippe bekannt, die die Leute dazu veranlasst, diese seltsamen Dinge zu tun.
Tatsächlich bin ich nun schon seit einer Woche quasi arbeitslos, weil die meissten öffentlichen Einrichtungen geschlossen sind, also im Klartext: Ropero zu, Club de Niños zu und in den Comedor kommen auch keine Kinder, sondern nur die Leute ihr essen abholen. Wenigstens werden wir wohl mit den Chicos vom Club de Niños noch einen Termin für meine Verabschiedung treffen, sonst seh ich die ja gar nicht mehr (die letzten zwei Wochen, die wir hier sind, sind Winterferien).

mich von verrückten Ukrainischen Ex-KGB-Wissenschaftler-Mitarbeitern vollquatschen zu lassen oder mich anderweitig zu langweilen.
Vielleicht mach ich auch noch ein bisschen im Haus, damits für die Nachfolger was schöner ist - dummerweise geht seit gestern abend die Heizung nicht mehr. Mal schaun, vielleicht will sie morgen wieder oder so.
Anlässlich der gestrigen Trauerfeier um Michael Jackson habe ich heute unter den Frauen im Comedor ein Gespräch mitverfolgt, was wohl in der Form recht stellvertretend ist, auch wenn ich mir heute ein Grinsen nicht verkneifen konnte:
...
Mujer A: "¡Pobre este Michael Jackson! Que se murio."
Mujer B: "¿Ah, sí?"
Mujer A: "Yo les digo, es solo porque se hizo blanco. Sí se había quedado negro, todavía vivía."
Mujer C: "Pero yo escuche, que era, porque le dieron demasiado morfina."
Mujer D: "Yo escuché que era cancer."
Mujer E: "Sí, yo también lo escuché."
...
Freie Übersetzung ins Deutsche nach mir:
...
Frau A: "Der arme Michael Jackson. Der is ja gestorben."
Frau B: "Ach, echt?"
Frau A: "Ich sag euch, das is nur, weil der sich weiss gemacht hat, wär der schwarz geblieben, dann würde der noch leben!"
Frau C: "Also ich hab gehört, das war, weil die dem zu viel Morphium gegeben haben."
Frau D: "War das nich Krebs?"
Frau E: "Ich hab auch gehört, dass der Krebs hatte."
...
Was mich zuerst gewundert hat, ist, dass diese Diskussion heute stattfand, fast zwei Wochen nach dem Tod. Vielleicht hat man das nur durch die grosse Trauerfeier im Staples-Center gestern mitbekommen, die sogar hierhin live übertragen wurde.
Umso seltsamer trotzdem, dass dann kein Wort darüber gefallen ist, dass während sie für hunderte Menschen kochen, die sich kein tägliches Mittagessen leisten können, im Fernsehen gezeigt wird, wie sich jemand in einem goldenen Sarg beisetzen lässt...
Dienstag, 30. Juni 2009
Es neigt sich dem Ende
Tja,
Und jetzt ist also tatsächlich auch schon das Abschlussseminar vorbei!
Echt irgendwie komisch, ich mein, immerhin hab ich ja noch 5 Wochen hier. Andererseits wars gut, jetzt schon abgeklärt zu haben, wie man seinen Abschied gestalten will (der im Gegensatz zu damals in Deutschland ja quasi "für immer" ist) und sich geistig schon einmal einzustellen, dass man nach Deutschland zurückkehrt.
Momentan habe ich leider nur die Befürchtung, die verbliebenen fünf Wochen in den Seilen zu hängen: Was neues anfangen, das lohnt sich ja nicht mehr und die Sachen die ich noch vorhabe, die könnte man auch gut in einer Woche machen.
Ach und ausserdem hab ich noch grad die Befürchtung, dass ich mich nicht mal von den Chicos verabschieden werden kann, weil man annehmen muss, dass ab nächster Woche die Projekte genauso wie die Schulen wegen Schweinegrippe schliessen...
Dienstag, 16. Juni 2009
Soziale Cracker?
Bin ich denn wirklich der Einzige, der es merkwürdig findet, Cracker in einem Land, in dem tausende nicht für ihre Ernährung aufkommen können, unter dem Namen "Club Social" zu verkaufen und ironischerweise noch mit "mata el hambre" (wörtlich: tötet den Hunger)
und der unverbindlichen Preisempfehlung von $0,75 (umgerechnet ca. 0,15€) zu bewerben?!
Und überhaupt ist der Name nicht so etwas wie ein Oxymoron?
Samstag, 13. Juni 2009
Elecciones en Mar del Plata
Hier in Mar del Plata ist momentan nicht nur Argentinischer, sondern auch Kommunalwahlkampf.
Das hab ich spätestens an den ganzen Flyern und Prospekten gemerkt die sich in den letzten Wochen so vor der Tür stauen.
Wie die Argentinier daraus allerdings schlau werden ist mir ein Rätsel, das Wahlsystem ist wohl ein Listenwahlsystem (Moment, das sagt mir was, hab ich das nicht im Geschichte-Zusatzkurs schonmal gehört?) und die Blätter, die ich mir auch durchgelesen habe, scheinen auf den ersten Blick sogar sowas wie ein Programm zu beinhalten, aber es stellt sich ziemlich schnell heraus, dass von den Parteien einfach nur Missstände erkannt werden. Ansätze wie das zu lösen wäre, oder wie die Vorhaben finanziert werden sollen, hab ich noch nicht gefunden.
Ich halt die Augen mal weiter offen...
Das hab ich spätestens an den ganzen Flyern und Prospekten gemerkt die sich in den letzten Wochen so vor der Tür stauen.
Wie die Argentinier daraus allerdings schlau werden ist mir ein Rätsel, das Wahlsystem ist wohl ein Listenwahlsystem (Moment, das sagt mir was, hab ich das nicht im Geschichte-Zusatzkurs schonmal gehört?) und die Blätter, die ich mir auch durchgelesen habe, scheinen auf den ersten Blick sogar sowas wie ein Programm zu beinhalten, aber es stellt sich ziemlich schnell heraus, dass von den Parteien einfach nur Missstände erkannt werden. Ansätze wie das zu lösen wäre, oder wie die Vorhaben finanziert werden sollen, hab ich noch nicht gefunden.
Ich halt die Augen mal weiter offen...
Brötchen, bułki...
Freitag, 12. Juni 2009
Jacke zu verkaufen!
Diese formschöne, schicke Damenjacke, über die ich letztens berichtete, steht zum Verkauf.

Eine Kleidergrösse, sowie eine Waschanleitung fehlen. Wahrscheinlich sind diese nicht eingenäht, weil es sich wohl um ein Handarbeitsprodukt handelt.
Das Produkt befindet sich in guter Qualität. Interessenten mögen sich bitte bei mir melden.
Der Erlös kommt der Reformierten Kirche in Mar del Plata, Argentinien zugute.

Eine Kleidergrösse, sowie eine Waschanleitung fehlen. Wahrscheinlich sind diese nicht eingenäht, weil es sich wohl um ein Handarbeitsprodukt handelt.
Das Produkt befindet sich in guter Qualität. Interessenten mögen sich bitte bei mir melden.
Der Erlös kommt der Reformierten Kirche in Mar del Plata, Argentinien zugute.
Es ist vollbracht!
Freitag, 15. Mai 2009
Was haben Elefanten und Tannenbäume auf einem Pullover zu suchen?
Ich mein, die Frage ist natürlich rein philosophisch, aber ich hab mich dann heute doch im Ropero gefragt, was der Macher (oder statistisch wahrscheinlicher wohl Macherin) sich dabei wohl gedacht hat?
Den unweigerlichen Zusammenhang zwischen beiden Motiven seh ich jedenfalls nicht...
Update, 21:50 Ortszeit:
Die Suche in einer Suchmaschine nach "Elefanten Tannenbäume" ergab unter anderem einen Treffer zu folgendem Artikel: Elefanten fressen Tannenbäume...
Das erklärt allerdings nicht, warum die Elefanten auf dem Pulli von den Tannenbäumchen abgewendet stehen. Sollte er etwa nach März gestrick worden sein? Könnte nach den Argentinischen Jahreszeiten hinkommen...
Sonntag, 10. Mai 2009
11 dias en Chile

Estaciones de viaje / stacje podrózy / Aufenthalt in :
Santiago de Chile (no hay fotos / bez zdiec / keine fotos)
Valparaiso (la ciudad al mar con las casas coloridas / miasto pelne kolorowych domów / die Hafenstadt voll bunter Häuser und Graffitis)
San Felipe (la ciudad en cual viven los voluntarios en Chile, fotos de un Cerro - se ve el Aconcagua atras / miasto w którym zyja wolontariusze w Chile, zdiecia z góry - z tylu widac Aconcagua, naj wyszszy szczyt ameryki (w Argentynie) / die Stadt in der die Freiwilligen der FiFa in Chile leben, Bilder von einem Gipfel in der Nähe gemacht - im Hintergrund sieht man den Aconcagua, den höchsten Berg ausserhalb Asiens (6962 m) )




Der erklommene Gipfel (1000 m diferencia de altura de / róznicy wysokosci do / Höhenunterschied zu San Felipe)



Freitag, 24. April 2009
Abreise?
Hey,
Dann meld ich mich also doch noch einmal. Morgen mittag fahre ich los in Richtung Chile, wo ich am Samstag auch schon spätestens sein muss, denn dann läuft mein Visum in Argentinien aus. Und da bleibe ich dann auch erstmal bis mindestens zum 5. Mai, denn dann muss ich nich nochmal raus, bis wir auch schon zurückkehren werden.
Ich will gar nicht so weit denken, aber langsam werden die Gespräche darüber immer häufiger und immer seltener kriege ich die Leute um mich herum überzeugt, dass das noch ne ganze Weile ist, die wir bleiben.
Ich versuche (nicht verwechseln mit "verspreche") danach mal eine kleine Übersicht mit Bildern aus Chile zusammenzustellen.
Und da wir jetzt einen alten PC im Haus haben, dem allerdings noch die Tastatur fehlt, krieg ich vielleicht auch mal wieder zugriff auf die alten Sachen und Bilder.
In dem Sinne,
Einen schönen Frühling aus dem herbstlichen Argentinien,
SEBA
Dann meld ich mich also doch noch einmal. Morgen mittag fahre ich los in Richtung Chile, wo ich am Samstag auch schon spätestens sein muss, denn dann läuft mein Visum in Argentinien aus. Und da bleibe ich dann auch erstmal bis mindestens zum 5. Mai, denn dann muss ich nich nochmal raus, bis wir auch schon zurückkehren werden.
Ich will gar nicht so weit denken, aber langsam werden die Gespräche darüber immer häufiger und immer seltener kriege ich die Leute um mich herum überzeugt, dass das noch ne ganze Weile ist, die wir bleiben.
Ich versuche (nicht verwechseln mit "verspreche") danach mal eine kleine Übersicht mit Bildern aus Chile zusammenzustellen.
Und da wir jetzt einen alten PC im Haus haben, dem allerdings noch die Tastatur fehlt, krieg ich vielleicht auch mal wieder zugriff auf die alten Sachen und Bilder.
In dem Sinne,
Einen schönen Frühling aus dem herbstlichen Argentinien,
SEBA
Freitag, 17. April 2009
Aktuell? Hier? Ich? Was?
Hallo,
Ich meld mich dann auch mal wieder kurz, falls jemand meine Rundmail nicht erhalten hat, aber hier ab und zu hereinschaut.
Fassen wir es kurz: Mittlerweile bin ich umgezogen in das Haus, in dem wir eigentlich schon vor langer langer Zeit sein sollten.
Weiterer wichtiger Faktor: Mein Computer hat wohl endgueltig den Geist aufgegeben und so bin ich fuers erste nicht in der Lage auf meine alten Bilder zuzugreifen, kann also nicht die Reihe vom Urlaub mit Tina fortfuehren, noch die Woche mit meiner Mutter dokumentieren.
Und, seien wir mal ehrlich, es fehlen noch 3 1/2 Monaten bis ich wieder zurueck bin. Ich weiss wirklich nicht, ob ich viel Zeit finden werde diesen Blog regelmaessig und auf einem gewissen niveau zu fuehren. Vielleicht kommt auch alles anders und nachdem Tina weg ist (Vera ist ja dafuer noch da) hab ich jetzt so viel Zeit (ich wuesste allerdings nicht, wo so viel Zeit verloren gegangen sein sollte) dass ich wieder mehr schreibe. Man weiss es einfach nicht, aber was ich sagen will: Habt keine allzu grossen Erwartungen bezueglich des Blogs. Die, die mich kennen, wissen ja trotzdem, dass ich zu den wenigen ausserst gewissenhaften, fleissigen... ihr wisst schon ;)
Ansonsten, was koennte ich berichten, ist alles recht ruhig, wir haben einen neuen Pastor (der alte ist zum Jahresende gegangen) und ausserdem haben in den letzten Wochen ein paar neue Kinder im Club de Niños angefangen. (Die neuen sind die Hoelle! ;) Wie kann man den ersten Tag an einem neuen Ort schon so frech sein?! "Wir warn frueher nicht so" )
Aber sonst, alles in Ordnung soweit.
Genug geschrieben.
Wer nix zu lesen hat, soll mal bei den Links vorbeischaun.
Feddisch!
SEBA
Ich meld mich dann auch mal wieder kurz, falls jemand meine Rundmail nicht erhalten hat, aber hier ab und zu hereinschaut.
Fassen wir es kurz: Mittlerweile bin ich umgezogen in das Haus, in dem wir eigentlich schon vor langer langer Zeit sein sollten.
Weiterer wichtiger Faktor: Mein Computer hat wohl endgueltig den Geist aufgegeben und so bin ich fuers erste nicht in der Lage auf meine alten Bilder zuzugreifen, kann also nicht die Reihe vom Urlaub mit Tina fortfuehren, noch die Woche mit meiner Mutter dokumentieren.
Und, seien wir mal ehrlich, es fehlen noch 3 1/2 Monaten bis ich wieder zurueck bin. Ich weiss wirklich nicht, ob ich viel Zeit finden werde diesen Blog regelmaessig und auf einem gewissen niveau zu fuehren. Vielleicht kommt auch alles anders und nachdem Tina weg ist (Vera ist ja dafuer noch da) hab ich jetzt so viel Zeit (ich wuesste allerdings nicht, wo so viel Zeit verloren gegangen sein sollte) dass ich wieder mehr schreibe. Man weiss es einfach nicht, aber was ich sagen will: Habt keine allzu grossen Erwartungen bezueglich des Blogs. Die, die mich kennen, wissen ja trotzdem, dass ich zu den wenigen ausserst gewissenhaften, fleissigen... ihr wisst schon ;)
Ansonsten, was koennte ich berichten, ist alles recht ruhig, wir haben einen neuen Pastor (der alte ist zum Jahresende gegangen) und ausserdem haben in den letzten Wochen ein paar neue Kinder im Club de Niños angefangen. (Die neuen sind die Hoelle! ;) Wie kann man den ersten Tag an einem neuen Ort schon so frech sein?! "Wir warn frueher nicht so" )
Aber sonst, alles in Ordnung soweit.
Genug geschrieben.
Wer nix zu lesen hat, soll mal bei den Links vorbeischaun.
Feddisch!
SEBA
Dienstag, 24. Februar 2009
Sensation! Smart in Mar del Plata gesehen!
Den hab ich doch tatsächlich schon öfters gesehen, aber heute habe ich mir gedacht: Den fotografier ich. Ist aber auch mit ziemlich der einzige, der hier in der Stadt seine Runden dreht...
(muy komputer sie zepsol, a tutaj w Internecie tesz nie ma polskiej notacji)Cos takiego: Widzialem smarta w Mar del Plata, wiec go sfotografowalem. Ale chyba to tesz jedyny Smart tutaj...
Yo he visto a un smart aqui en Mar del Plata! (Mi papa tiene un smart en Alemania)
Pero me parece que es el unico aca en la ciudad...
Mittwoch, 18. Februar 2009
Urlaub die zweite: Bolivien

Dann wolln wir mal fortfahren mit dem Urlaubsberichten!
Stehengeblieben waren wir am Grenzübergang von La Quiaca (Argentinien) nach Villazon (Bolivien) und weiter gehts, natürlich, nach Bolivien.
Schon in Buenos Aires, wo wir uns eingehend über unsere Urlaubsziele informiert hatten, hat uns ein Mitarbeiter der Bolivianischen Botschaft einen guten Tipp gegeben:
Die Strecke von Villazon bis zur nächstgrösseren Stadt innerhalb Boliviens, nämlich Potosi, läuft durch eine Halbwüste mit nichts als Sand, Geröll und ein paar Sträuchern und ist nichts als eine einspurige Schotterpiste.

Der Tipp war also: Wenn schon mit dem Bus von Villazon nach La Paz und nicht mit dem Zug, dann besser mit einem Zwischenhalt in Potosi, von wo aus man dann in einen etwas komfortableren Bus, der eben für Asphaltstrassen gemacht ist, umsteigen.
In Villazon sind wir also zuerst zum Bahnhof, wo wir zusammen mit einem weiteren Deutschen (in der Schlange zum Grenzübergang kennengelernt; Wir haben insgesamt zwei Stunden an der Grenze gestanden) gewartet haben das jemand kommt.

Irgendwann hat man uns dann erklärt das an dem Tag kein Zug mehr gehe, und so sind wir dann doch auf zum Busbahnhof. Und was haben wir gemacht? Klaro, einen Direktbus nach La Paz gekauft. Für 150 Bolivianos pro Person (umgerechnet ca 17€) sind wir dann 20 Stunden Bus gefahren. Allerdings auch zu Luxusbedingungen: Kein Klo, kein Essen (Ab und zu Zwischenstopps, vorausgesetzt es gab ein Dorf oder ähnliches), keine Heizung...
Zu allem Überfluss hatte Tina schon mit der Höhe zu kämpfen und fühlte sich krank (Fieber). Nach den 20 Stunden sind wir dann aber schlussendlich in La Paz angekommen.
Leider haben wir keine schönen Fotos, nur der Blick aus dem Fenster vom Hostel lässt halbwegs erahnen, wie imposant das Häusermeer inmitten der Berge ist.
Von La Paz haben wir eigentlich nicht viel gesehen, lediglich ein Festzug, der zu Ehren einer Jesusfigur

(auf einem der Bilder von einer Frau mit weissem Tuch getragen) fast am Hostel vorbeizog, hat mich ein paar brauchbare Fotos machen lassen.
Interessant:



Die Rasseln, die man durch eine Drehbewegung benutzt (auch in Deutschland bekannt) waren aus kleinen Gürteltieren gemacht...
Was aber dann wirklich spannend war, war ein zweitägiger Ausflug nach Copacabana, am Titicacasee. Der Titicacasee, der wie ich gelesen habe, 13 mal so gross ist, wie der Bodensee (!) liegt auf ca. 3800m Höhe.


Copacabana selbst dann, war ein Urlaubsort, mit einem gewissen Charme, aber hat komischerweise trotz der etwas zu kalten Temperaturen (so ca. 18ºC) Strandfeeling verbreitet, was etwas irritierend war. Mindestens genauso die Schwanen-Tretboote, die für eine kleine Tour auf dem meerartigen See zur Verfügung standen.
Eine Tagestour hat uns dann zur Sonneninsel, der Isla del Sol, gebracht,

Eine dreistündige Wanderung über die Insel, man sollte eigentlich besser Spaziergang sagen, hat mich dann an meine körperlichen Grenzen geführt. Trotz des langsamen Tempos hab ich mich gefühlt als würde ich joggen und ich habe wohl auch mindestens genauso laut geächtzt und geschnauft...

Das Inseleigene Museum (ein kleiner Raum) hatte auch etwas ungewöhnliche Konservierungsmethoden für historische Gebeine, nämlich die offene Exposition, ohne Glaskasten oder sonst etwas.

Zu guter letzt dann, haben wir noch einen abstecher auf die islas flotantes gemacht, den treibenden Inseln, die einige Einwohner aus Schilfrohr bauen,

um darauf zu leben. Es gibt auch tatsächlich noch ein ganzes Dorf (wie ich gehört habe, sogar mit einem Krankenhaus) in dem so gelebt wird, jedoch liegt das auf der Peruanischen Seite.

Um sich die Einkünfte durch die Touristen nicht ganz entgehen zu lassen, hat man dann aber zwei kleine Inselchen nachgebaut (die auf den Fotos auch fast ganz zu sehen sind) und fährt die Touris mit einem Schilfboot von einer zur anderen. Hey, Wir haben die Islas Flotantes gesehn!!!

über einen Zwischenhalt in La Paz sind wir dann nach Santa Cruz gefahren. "Der" Stadt im tiefergelegenen Ostteil des Landes, die quasi mitten im Dschungel liegt. Abends in La Paz auf fast 4000m Höhe in den Bergen loszufahren und am nächsten morgen im immergrünen Flachland aufzuwachen, hat schon was.
In Santa Cruz haben wir dann aber auch nur acht Stunden wartend im Busterminal gewartet, während es draussen geregnet hat. Regenzeit halt...
Und weiter gings im nächsten Bus nach Paraguay...

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